Die Diskussion um Fanarbeit rund um den FC Luzern wurde erstmals in der zweiten Jahreshälfte 2003 geführt, zu Zeiten als der FCL in der Challenge League „dümpelte" und einen Heimspiel-Zuschauerschnitt von gut 2'000 Personen hatte. Auch damals fielen Luzerner Fans, vorwiegend bei Auswärtsspielen, durch gewalttätige Vorfälle auf.
Von November 2003 bis Juni 2004 lancierten zwei Studierende der HSA Luzern (Chregu Wandeler und Oliver Lemmke) im Rahmen ihres Studiums das Projekt „fussballfaninitiative luzern". Mit diesem siebenmonatigen Projekt konnte der Bedarfsnachweis nach professioneller Fanarbeit erbracht werden. In sehr kurzer Zeit ist es gelungen, vorwiegend jugendliche Fans für verschiedene Aktionen zu gewinnen:
- gemeinsames Erstellen von Choreographie
- kreieren und verkaufen von Fanutensilien (Schals, Fahnen etc.)
- Begleiten bei Heim- und Auswärtsspielen
- Absprachen vor den Spielen mit den Gastfans
Die Projektinitianten legten im Juni 2004 ihren Schlussbericht mit klaren Vorschlägen für die Weiterführung der begonnenen Fanarbeit vor. Die Erfahrungen können heute, unter stark veränderten Bedingungen (FCL in Super-League und 2-3-faches Publikumsaufkommen) wieder aufgenommen werden.
Aufgrund verschiedener Vorfälle (Randale und Vandalismus) im Umfeld der Spiele des FC Luzerns in der Vorrunde der Saison 2006/2007 haben sich der Kanton Luzern, die Stadt Luzern und der FC Luzern entschieden, Fussballfanarbeit einzuführen. Mit der präventiven Fanarbeit will längerfristig Vandalismus und Gewalt vor, während und nach den Spielen des FC Luzern verhindert und eine positive Fankultur gefördert werden. Diese präventive Arbeit soll als ein wichtiger Teil im Gesamtkonzept „Sicherheit und Prävention" dienen.
Nach einer sorgfältigen und professionellen Projektplanung seitens der Trägerschaft, wurde die Fanarbeitsstelle am 1. August 2007 operativ tätig.









